Jade-Yasmin Tänzler ist Büroleiterin in der Intendanz des rbb.
Redakteurin: Erfahren bei Breaking News und Nachrichtenlagen
Jade-Yasmin Tänzler ist eine erfahrene Redakteurin, auch in schwierigen Breaking-News- Situationen und besonderen Nachrichtenlagen.
Reporterin: Tagesaktuell und crossmedial für rbb und ARD
Jade-Yasmin Tänzler ist crossmedial arbeitende Reporterin und Hauptstadtjournalistin.
Formatentwicklung: Von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung
Jade-Yasmin Tänzler entwickelt neue Formate und Workflows – und etabliert mit Enthusiasmus neue organisatorische und innovative Prozesse.
Projektmanagement: Teamleitung bei Sonderprojekten
Jade-Yasmin Tänzler ist erfahren im Projektmanagement und hat als Teamleiterin zahlreiche Sonderprojekte verantwortet.
Innovation: Impulsgeberin mit Fokus auf digitalen Fortschritt
Jade-Yasmin Tänzler hat als Teamleiterin das Konzept für das rbb News Lab entwickelt. Zudem hat sie das #rbbTalkLab begründet.
German American Conference an der Harvard University
The 10th German American Conference at Harvard brought together leaders from business, politics, academia and media. Taking place on October 5-7, 2018, it inspired leadership, fostered dialogue and promoted innovation. I engaged in discussions on the most pressing transatlantic challenges of our time. With more than 700 participants and more than 50 speakers, #GAC is the largest student-led conference of its kind in the United States.
Stand nicht geschrieben: „Unser täglich Trump gib uns heute“? Manchmal habe ich zumindest den Eindruck. Denn es vergeht (fast) kein Tag, an dem der US-amerikanische Präsident nicht präsent ist –in meinem Twitter-Stream, bei Redaktionskonferenzen, im aktuellen Sendeplan. Trump scheint allgegenwärtig. Und zielt zunehmend auch gegen Deutschland: Mal wütet er im Weißen Haus, dass Deutschland ein Gefangener Russlands sei. Mal bescheinigt er der deutschen Regierung per Tweet eine Vertrauenskrise. Immer häufiger mimt er so die Abrissbirne der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Mit Folgen für das transatlantische Verhältnis: Rund die Hälfte der Deutschen und der Amerikaner sehen die gemeinsame westliche Wertebasis schwinden, zumindest laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Atlantik-Brücke und des American Council on Germany. Jeder fünfte befragte Deutsche bezweifelt inzwischen, dass es überhaupt noch gemeinsame Werte zwischen den USA und Europa gibt.
Die naive Hoffnung, dass alles schon wieder von selbst gut werden wird, habe ich aufgegeben. Vielmehr bin ich überzeugt, dass wir nicht tatenlos zusehen dürfen, wie der transatlantischen Dialog zum Erliegen kommt. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, dass wir den direkten Kontakt suchen zu US-amerikanischen Politikern, Think-Tanks und Medien. Dass wir über Freihandel, Friedens- und Klimapolitik, Datenschutz und Digitalisierung diskutieren. Genauso wie über Pressefreiheit, den unausweichlichen Kampf gegen Fake News und die Relevanz des 1st Amendments. Und dass wir nicht gegeneinander, sondern miteinander reden.
Genau deshalb war ich im Oktober 2019 erst in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington DC und anschließend bei der German American Conference an der Harvard University in Boston – um vor Ort im Dialog einen neuen, unmittelbaren Eindruck zu bekommen von der aktuellen deutsch-amerikanischen Stimmungslage. Und auch, um einen kleinen, bescheidenen Teil dazu beizutragen, dass die transatlantische Freundschaft erhalten bleibt.
Back in my hometown by heart. Couldn’t be happier. #WashingtonDC #HappyMonday pic.twitter.com/5ewxyvB1wb
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 1, 2018
Besuch im Department of State. Gleich Hintergrund mit den Country Officers for Germany. #foreignpolicy #journalism #washingtondc #jonausa pic.twitter.com/y6NX4TaUex
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 2, 2018
After meeting journalists from @nytimes yesterday, we are discussing with experts from @washingtonpost today. Off the record. #jonausa#futureofjournalism @DeckerHanna @JaYaTae @ma_troendle @FrauCsu @themaastrix pic.twitter.com/SW51uT2pTl
— Barbara Engels (@BarEngels) October 3, 2018
Heading out to Boston to cover the German American Conference @Harvard_GAC at @Harvard #GAC18 #WunderbarTogether pic.twitter.com/AXJvasrTxo
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 4, 2018
What’s new in VR journalism? Immersing myself into new projects at the Harvard Visualization Lab. #vr #journalism #havarduniversity #greatinsight pic.twitter.com/NWIsqS5lAi
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 4, 2018
Let‘s get started! Looking forward to great talks at @Harvard_GAC #GAC18 pic.twitter.com/XYLwZox8ub
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 5, 2018
https://twitter.com/JaYaTae/status/1048212131840253953
When #banking goes #FinTech – Who shapes the financial world of tomorrow? @lulay_marika @joerglandsch @nicckopp @christianbusch in discussion. Now at @Harvard_GAC #GAC18 pic.twitter.com/ItUyAGlydA
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 5, 2018
Starting off the second day of @Harvard_GAC with an interesting panel on „Facing our differences. Building shared futures.“ #GAC18 #diversity pic.twitter.com/VwsyQbG1zm
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 6, 2018
Friend or troll? Discussing the question of how to solve the internet’s information dilemma. #GAC18 #misinformation #news #journalism pic.twitter.com/haEidTSTUT
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 6, 2018
Nice fireside chat: @TiloJung talking with Christoph Heusgen, German Ambassador to the UN, about Germany and the United Nations. #GAC18 pic.twitter.com/NkXhxTME6s
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 6, 2018
3 days of news coverage of @Harvard_GAC – thanx to a great team! @renebucken @DieWahle @KNastarowitz @KristinBaesse @ma_troendle @FiedlerKathi @carlaneuhaus @DeckerHanna @Franziska_Kues @FranciNowak @chahorn @marieLoew @themaastrix @BarEngels @FrauCsu @sajumu @JONAkademie #GAC18 pic.twitter.com/118CMZgv6m
— Jade-Yasmin Tänzler (@JaYaTae) October 7, 2018
Next News, Public Journalism, Social Listening: #rbbTalkLab
Investigativer Daten-Journalismus, mit Fakten gegen Fake-News und die Nachrichten von morgen im NextNewsLab — JournalistInnen von rbb und ARD diskutieren mit ExpertInnen und euch im #rbbTalkLab im Stundentakt über das, was Gesellschaft, Medien und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bewegt. Dazu gibt’s Workshops mit tagesschau.de und dem ARD- Mittagsmagazin. Vom 2. bis 4. Mai von 10:00 bis 19:30 im #rbbTalkLab auf der re:publica – und im Livestream auf rbb24.de. Das Programm haben mein Team und ich liebevoll kuratiert und vorbereitet. Kommt vorbei oder klickt euch rein!
rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gerät europaweit unter Druck. Um auch in Zukunft ein wichtiger Pfeiler für eine lebendige Demokratie zu sein, muss er sich verändern. Die Digitalisierung ist dabei ein zentrales Thema. Ich freue mich auf anregende Diskussionen mit hochkarätigen Gesprächspartnern.“
Panels zur Zukunft des Journalismus und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Schweiz, Dänemark, Polen – ganz Europa diskutiert über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Kritik und Reformen überall: Reboot des öffentlich-rechtlichen Systems?“ ist das Thema des Panels mit rbb-Intendantin Patricia Schlesinger, Ladina Heimgartner (Stellvertretende Generaldirektorin SRG SRR), Benjamin Immanuel Hoff (Chef der Thüringer Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten) und Anne-Marie Dohm (Executive Director DR Danmark). Es moderiert Louis Klamroth (2. Mai, 12.15 Uhr, Stage 6).
Das Panel „Der Medienmarkt vor der Zerreißprobe – von Public Value und Monopolen“ bringt je einen Vertreter des deutschen dualen Rundfunksystems zusammen auf die Bühne: rbb-Intendantin Patricia Schlesinger diskutiert mit Conrad Albert, dem Vorstandsvorsitzenden der ProSiebenSat.1 Media SE (Media Convention, 3. Mai, 11.15 Uhr, Stage 7).
„Investigativer Journalismus – Wer kann sich das noch leisten?“ ist die Frage des rbb-Panels auf der re:publica am 3. Mai (20.00 Uhr, Stage 2) mit rbb-Intendantin Patricia Schlesinger, Georg Mascolo (Leiter Recherchekooperation NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung), Olaf Sundermeyer (rbb-Redaktion Investigatives und Hintergrund), Ulrike Köppen (Leiterin BR Data, Bayerischer Rundfunk) und Oliver Schröm (Chefredakteur correctiv.org). Es moderiert Robin Lautenbach (rbb-Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio).
„Abendschau“ und „Abendshow“: Wie das rbb Fernsehen die öffentlich-rechtliche Zukunft gestaltet, berichtet rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus im Screening „WATCH LOCAL! rbb: ein Drittes erfindet sich neu“ am 2. Mai (18.30 Uhr, Stage 7).
„Wie sieht der Nachrichten-Journalismus von morgen aus?“ Im NextNewsLab des rbb zur re:publica am 3. Mai (12.30 Uhr, Stage 5) diskutieren Eva Schulz, („Deutschland3000“, funk/rbb), Patrick Weinhold (Head Social Media tagesschau.de), Jochen Wegner (Chefredakteur ZEIT ONLINE) und Lina Timm (Geschäftsführerin Media Lab Bayern). Es moderiert Teja Adams (tagesschau.de) (in Kooperation mit tagesschau.de).
#rbbTalkLab und rbb|24

Extremismus, Fake News, Podcasts oder die Nachrichten von morgen: Im #rbbTalkLab wird diskutiert, was Gesellschaft, Medien und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bewegt. Nachhaken und si
ch einbringen ist gefragt. Dazu gibt’s Workshops mit tagesschau.de und dem ARD-Mittagsmagazin – täglich im Stundentakt von 10.00 bis 19.30 Uhr in der Main Hall. Die Moderation des #rbbTalkLabs übernehmen Teresa Sickert und Marcus Richter.
Alle Talks überträgt rbb|24 im Livestream, inklusive Live-Untertitelung. Das multimediale Nachrichtenportal begleitet die re:publica online mit einem ausführlichen Themenschwerpunkt unter www.rbb24.de/republica.
Im #rbbTalkLab diskutiert gleich am ersten Tag rbb-Intendantin Patricia Schlesinger mit Prof. Martin Emmer (Kommunikationsforscher FU Berlin) und André Steins (Redakteur tagesschau.de, Projekt „Frag selbst“) über das Thema „Journalisten? Brauch ich nicht! Seriöse Medien in schwierigen Zeiten“ (2. Mai, 15.00 Uhr). Natürlich sind die Mittagsmagazin-Moderatoren Jessy Wellmer und Sascha Hingst vor Ort: „Public Journalism“ (2. Mai, 12.00 Uhr). „Fight the Fake: Was bringt der Kampf gegen Falschmeldungen?“ fragen am Freitag, 4. Mai, Tania Röttger (correctiv.org), Patrick Gensing (Leiter ARD-Faktenfinder) und Fiete Stegers, Netzjournalist (11.00 Uhr). „Persönlich, populär, politisch: Volle Power Podcast“ ist das Motto am Nachmittag (17.00 Uhr) mit Magdalena Bienert (Autorin „Ein Mann für Mama”, rbb, Autorin), Ann-Kathrin Büüsker (Autorin „Der Tag“, Deutschlandfunk) und Nele Heise (Podcastforscherin).
WDR präsentiert Virtual und Augmented Reality
Der WDR präsentiert den Besuchern der re:publica zahlreiche innovative Projekte, die zeigen, dass Virtual und Augmented Reality für gute Geschichten und spannende Bildungsinhalte völlig neue Erzählformen eröffnen. Auf dem gemeinsamen Stand mit dem rbb können User im virtuellen „Bergwerk 360°“ selbst die Kohle aus dem Flöz hauen. Und das AR-Projekt „Kriegskinder“ holt Zeitzeuginnen des Zweiten Weltkriegs als Hologramm in Wohnzimmer oder Schulräume. Die eindringliche VR-Doku „Berlin Paris Terror“ beschäftigt sich behutsam mit den Empfindungen von Menschen, die einen Anschlag miterleben mussten – zu sehen auf einem Stand auf der Media Convention. Außerdem geben „Monitor“-Chef Georg Restle, ZDF-Journalistin Dunja Hayali, die freie Journalistin Silke Burmester und Tagesschau-Chefredakteur Kai Gniffke im „Monitor Forum“ einen Einblick in die Fallstricke ihrer Arbeit im sozialen Netz (Stage 2, 2. Mai, 16 Uhr). Und die Macher des Langzeitrecherche-Projekts „docupy“ sprechen über ihre Arbeit (Media Cube, 2. Mai, 14.45 Uhr).
re:publica und Media Convention Berlin
Die re:publica behandelt seit 2007 jährlich die Themen „Internet und digitale Gesellschaft“. Bereits im fünften Jahr in Folge tagt die re:publica gemeinsam mit der Media Convention Berlin in der Station Berlin. Zu beiden Events werden mehr als 9000 Gäste aus rund 70 Ländern erwartet.
Studiogespräch: Chelsea Manning erstmals in Deutschland
Chelsea Manning ist der Star auf der re:publica 2018. Die ehemalige US-Soldatin und Whistleblowerin saß sieben Jahre in Haft. Seit einem Jahr ist sie nun frei. Ihr Auftritt in Berlin: Ihr erster in Deutschland. Das Publikum feiert sie für ihren Mut. Manning weist die Rolle als Vorbild aber zurück. Im Mai 2017 postete die US-amerikanische Whistleblowerin ein Foto auf Instagram: Schwarze Turnschuhe, braune Holzdielen. Darunter schrieb sie: „Erste Schritte der Freiheit!“ Ein Jahr später spricht sie in Deutschland. Manning ist der Stargast der re:publica, und das sieht man: Kein Stuhl bleibt frei, Menschen sitzen auf dem Boden des Saals, drängeln sich in den Gängen. Die „undankbare Verräterin“ hätte „niemals aus dem Gefängnis entlassen werden sollen“, twittert Donald Trump. Die Besucher ihres Talks auf der re:publica sehen das ganz anders.
Im Studio sprach rbb-Reporterin @JaYaTae noch einmal genauer über die Themen der aktuellen #republica18 und gab Einblick in die #Netzkultur|debatten und unser #rbbTalkLab #rp18 pic.twitter.com/GHYSPcOIal
— rbb Abendschau (@rbbabendschau) 2. Mai 2018
E-Scooter: Ein Kommentar für die Abendschau
Tausende Leih-E-Scooter sind bereits in Berlin unterwegs – das zeigt eine rbb-Datenanalyse meiner Kollegen Robin Avram und Götz Gringmuth-Dallmer. Die Anbieter beteuern, einen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. Doch sie stellen ihre Roller bisher fast nur in der Innenstadt auf. Dazu mein Kommentar für die rbb Abendschau.
Von den 4.800 E-Scootern, die in der Woche vom 1. bis 7. Juli in den Straßen der Hauptstadt standen, befanden sich rund 76 Prozent in den drei Bezirken, die beim „Easy-Jet-Set“ am beliebtesten sind: Rund 2.200 Scooter zählte rbb|24 allein im Bezirk Mitte, weitere rund 1.500 in Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow.
In den meisten Außenbezirken, in denen viele Pendler wohnen: gähnende Leihroller-Leere. Allein rund um den Checkpoint Charlie standen mehr E-Scooter als in Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf, Marzahn-Hellersdorf und Spandau zusammen – da waren es insgesamt nur 22 E-Scooter.
Diese Zahlen hat rbb|24 in Kooperation mit radforschung.org durch eine Auswertung der Anbieter-Apps ermittelt. Die vier Scooter-Verleiher Circ, Lime, Voi und Tier haben ihre Flottengrößen bislang geheim gehalten. Auf rbb-Anfrage widersprechen sie den Zahlen nicht, und nennen auch keine anderen.
Die vollständige Daten-Recherche findet sich hier: rbb24.de
#EScooter gelten als Teil der #Verkehrswende. Doch wie nachhaltig sind sie? Und gibt es überhaupt ein richtiges Verkehrskonzept für die kleinen Flitzer? Unsere Redakteurin @JaYaTae hat dazu eine klare Meinung. #Ansichtssache pic.twitter.com/8OwjMq8pBz
— rbb Abendschau (@rbbabendschau) July 11, 2019
https://twitter.com/JaYaTae/status/1149295249937899520